BW - Kolping DV Speyer

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Weihnachtsaktion: Hilfe für die Kinder von Tocantins
 
 
                       
 
Liebe Kolpingschwester, lieber Kolpingbruder,

 
das Corona-Virus hat in diesem Jahr unser aller Leben verändert. In vielen Teilen der Erde schauen die Menschen mit großer Sorge in die Zukunft. Vielleicht kann uns in dieser schwierigen Lage die Verheißung der Adventszeit helfen und uns daran erinnern. Gott kommt in unsere Mitte: „Fürchtet Euch nicht!“, war der Ruf an die Hirten vor über 2000 Jahren. Das ist auch heute die Botschaft, die das Kind in der Krippe uns schenkt.
 

Diese hoffnungsvolle Nachricht wollen wir mit unserer traditionellen Weihnachtsaktion den Menschen in Tocantins im Norden Brasiliens senden. Mit ihnen verbindet uns im Diözesanverband Speyer eine langjährige Partnerschaft. Den Kindern in dieser Region ist unsere diesjährige Weihnachtsaktion gewidmet. Sie sind wie viele Menschen in Brasilien von der Corona-Pandemie schwer getroffen. 150.000 Menschen sind in ganz Brasilien gestorben (das sind dreimal so viele wie in der Stadt Speyer leben!). Millionen haben ihre Arbeit verloren. Längst haben sich die Lebensmittelpreise verdoppelt. Viele sagen: „Wir fürchten nicht so sehr das Virus. Noch mehr Angst haben wir davor, zu verhungern.“
 
         
Wie immer in Krisen: Die Kinder leiden am stärksten. Die Schulen waren lange geschlossen, die Kinder sich selbst überlassen. Ihre Eltern sind fort, sie müssen sich als Tagelöhner um das Überleben der Familie kümmern. Denn anders als bei uns gibt es kein gesichertes Sozialsystem. Für viele Mädchen und Jungen bedeutet das nicht nur fehlende Bildung. Für sie gibt es dann auch keine warme Mahlzeit. Ganz zu schweigen von den Spuren, die dieses Verlorensein in ihren Seelen hinterlässt. Viele verbringen ihre Zeit auf der Straße und sind dort durch Kriminalität und Drogen gefährdet.
 

Die Kolpingsfamilie Irmã Ana in der Stadt Riachinho in Tocantins will das nicht hinnehmen und sich um die Kinder kümmern. Sie möchte Unterricht anbieten und auch bei erneuten Schulschließungen nicht aufgeben.
Jedes Kind soll täglich eine warme Mahlzeit bekommen. Am Nachmittag wird unter freiem Himmel Sport gemacht und gespielt – für ein wenig Unbeschwertheit in dieser schweren Zeit. So lernen die Kinder spielerisch Werte wie Teamgeist, Rücksichtnahme und Verantwortung. Doch das Wichtigste: Die Kinder bekommen Zuwendung und Förderung, und langsam kann das verlorene Vertrauen zurückkehren.
 
 

Für diese Kinder bittet uns die Kolpingsfamilie Irmã Ana um Unterstützung. Mit 45 Euro kann Unterrichtsmaterial für 80 Kinder gekauft werden. Für 68 Euro werden zwei Kinder einen ganzen Monat lang satt. Und mit 125 Euro pro Monat kann eine Gruppenleiterin bezahlt werden. Die Corona-Pandemie hat eindrücklich gezeigt, wie sehr die Geschwisterlichkeit unserer weltweiten Kolpinggemeinschaft die Menschen trägt. Lass uns gemeinsam weiterhin an ihrer Seite bleiben.
 
So bitten wir Dich heute um Deine Weihnachtsgabe für die Kinder in Tocantins. Dafür danken wir Dir schon jetzt von Herzen.
 

Dir und Deiner Familie wünschen wir eine hoffnungsfrohe Adventszeit und
segensreiche Weihnachten.
 
Mit einem herzlichen Treu Kolping
Deine
 
 
 
 
 
Msgr. Ottmar Dillenburg                         Andreas Stellmann
 
Generalpräses                                                 Vorsitzender Diözesanverband Speyer


 
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