Diözesanehrung - Kolping DV Speyer

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Diözesanehrung

2016_verdeckte
„Lehre sie dankbar sein“ (Adolph Kolping)
Für einen Wechsel der Perspektive: Weg vom Jammern hin zum Dankbarsein - Kolping dankt verdienten Mitgliedern für ihr Engagement in Verband, Gesellschaft und Kirche
Dirmstein / Kaiserslautern (04.12.2012 / ko-tb). – Das Wort Dankbarkeit stand unsichtbar, aber von allen Anwesenden spürbar im Raum. „Bruder, lehre sie dankbar sein!“ Diesen Tipp gab Adolph Kolping, seinen Tod vorausahnend, am Abend vor der Eröffnung des Gesellenhospitiums in Köln, seinem Freund und späteren Wiener Kardinal Dr. Gruscha.
„Bruder, lehre Sie dankbar sein!“ Dankbarkeit sei ein Grundmuster und eine Grundhaltung des Lebens! In heutiger Zeit sei das Klagen über Wirtschaft und Politik, das Lamento über alles und jedes geradezu „Pflicht“. Sicher, Miss-Stände gehörten klar benannt, aber ewiges Jammern für sich bringe niemand weiter, meinte Diakon Andreas W. Stellmann (Heßheim), der Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes im Bistum Speyer, in seiner Begrüßung im Rathaussaal der Gemeinde Dirmstein. 70 geladene Gäste waren hierher gekommen, um Kolpingschwestern und -brüdern zu danken. Dankbarkeit, so Stellmann weiter, sei Lebenszugang: Sie lasse aufblühen und das Gute erkennen, das mitten im Leben ist: „Dankbarsein über die eigene Wohnung, einen Beruf, über Menschen, die da sind und mich lieben – und die mich brauchen. Mit Dankbarkeit in einen Tag gehen, wo so viel Gutes auf mich wartet – und nichts davon ist selbstverständlich. Das ist christliche Grundhaltung und christliche Lebensbejahung.“ So Stellmann wörtlich.
„Bruder, lehre sie dankbar sein!“ Auch heute seien Menschen, wie die hier Versammelten, da, die aus dieser Grundhaltung lebten, die Adolph Kolping gefolgt seien, Menschen, die andere Menschen anschauen und sich mit offener Hand um sie kümmern, für die praktische Solidarität alltäglicher Dienst ist. Sie wüssten: „Aus der Perspektive der Dankbarkeit schmeckt das Leben besser!“
Mit Diözesanpräses Pfarrer Michael Baldauf (Heßheim) und seinem Stellvertreter Matthias Donauer (Kindsbach) zeichnete Andreas Stellmann 15 verdiente Mitglieder aus den Kolpingsfamilien mit der Diözesanehrenurkunde aus. Er dankte den Geehrten für ihr zum Teil über Jahrzehnte hinweg gehendes unermüdliches Engagement. Die Geehrten wurden auf Vorschlag ihrer Kolpingsfamilien und der Bezirksvorstände zur Auszeichnung gebracht. Sie haben sich um ihre örtliche Kolpinggemeinschaft, ihren Bezirks- oder Diözesanverband durch langjährige verantwortliche Tätigkeit verdient gemacht im Vorstand, durch engagierte Mitarbeit in ihrer Kolpingsfamilie auch ohne Amt, durch aktive und erfolgreiche Jugendarbeit, zuverlässigen Einsatz in der Kolpingkapelle, ehrenamtlichen Dienst in verantwortlichen Positionen von Pfarrgemeinde, Pfarreirat und Diözese, Initiativen im Bereich der Erwachsenenbildung und der Entwicklungszusammenarbeit, Dienste im sozialen und karitativen Bereich, für herausragende Tätigkeit in Kultur und Freizeit, durch vorbildliche Vertretungsarbeit in den Gremien von Staat und Gesellschaft, in den Organen der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Selbstverwaltung.
Folgende Mitglieder erhielten die Auszeichnung: Volker Adrian (Beindersheim), Hannelore Bauer (Heßheim), Wolfram Heinz (KL-Erfenbach), Günter Irtenkauf (Deidesheim), Christiane Kurz (Kaiserslautern-Ost), Franz Lickteig (Landstuhl), P. Heinz Limburg (Homburg-Zentral), Erich Linnenbacher (Winnweiler), Günther Reitnauer (Kaiserslautern-Zentral), Wiltrud Schach (Ramsen), Rosemarie Scherer (Zell), Edith Stiebig (Speyer 1860), Rosemarie und Karl Heinz Strang (LU-Pfingstweide) sowie Günter Weber (Neustadt St. Josef).
Musikalisch eingeführt und begleitet wurde der Empfang vom Streicherensemble der Musikschule Leininger Land. Ein herzliches Wort des Dankes richtete Diözesanvorsitzender Stellmann an die Kolpingsfamilie Dirmstein, namentlich Gisela Schroth und Andrea Storminger, die den Empfang in exzellente Weise ausgerichtet hat. Ein festessen im Pfarrheim rundete die Festveranstaltung ab.
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