Padre Pedro zu Besuch - Kolping DV Speyer

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Padre Pedro zu Besuch

2016_verdeckte
Partnerschaft zwischen Kolping Brasilien und Kolping Speyer vertieft
Padre Pedro Arnoldo da Silva, Nationalpräses des Kolpingwerks Brasilien, zu Gast in der Diözese Speyer

Kaiserslautern (11.03.16 / tb). -  Zu einem Kurzbesuch weilte der Nationalpräses des Kolpingwerkes Brasilien, Padre Pedro Arnoldo da Silva aus Sao Paulo, in der Diözese Speyer. Pe. Pedro war auf Einladung des Kolping-Diözesanverbandes Regensburg nach Deutschland gekommen. Er nutzte die Zeit, um auch die freundschaftlichen Beziehungen zu weiteren Partnern zu pflegen, darunter der Diözesanverbände Limburg und Speyer.

Walter Rung (Hochspeyer), verantwortlich für den Aufgabenbereich Kirche, Eine Welt und Partnerschaft mit Brasilien im Diözesanvorstand des Speyerer Kolpingverbandes, holte ge-meinsam mit Diözesansekretär Thomas Bettinger und Dolmetscherin Angelika Weis (beide Kaiserslautern) den weit gereisten Gast in Eltville / Rheingau ab. Pe. Pedro war zu Gast bei Peter Fischer, dem aus Ramsen stammenden Verantwortlichen für die Partnerschaftsarbeit im Diözesanverband Limburg.

Mit den Besuchen der drei Kaiserdome zu Mainz, Worms und Speyer konnten die Pfälzer dem brasilianischen Geistlichen bedeutende historische und kulturelle Impressionen vermitteln. Besonders die Speyerer Kathedralkirche in ihrer monumentalen Größe und Schlichtheit sowie die Krypta mit den Königs- und Kaisergräbern beeindruckten den Gast zutiefst.

Am Abend, im Kreise von Kolpingfreunden und „einheimischen“ Brasilianern, fanden ausführliche Gespräche über Stand und Perspektiven der Partnerschaft mit Kolping Brasilien statt, an denen auch Diakon Andreas W. Stellmann (Heßheim), der Diözesanvorsitzende, teilnahm. Walter Rung stellte dabei den neuen Projektkatalog von Kolping Speyer vor, in dem die aktuellen Projekte im Bundesstaat Tocantins, die der deutsche Verband unterstützt, dargestellt sind.

Ein Besuch am folgenden Tag in den Westpfalz-Werkstätten Landstuhl rundete die kurze und kurzweilige Begegnung ab. Die Westpfalz-Werkstätten sind eine staatlich anerkannte Einrichtung der beruflichen und sozialen Integration für Menschen mit psychischen, geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen. Sie bieten für behinderte Menschen die passende Arbeit, ob in der Werkstatt, in Außenarbeitsplatz und Tagesförderstätte oder auch im allgemeinen Arbeitsmarkt. Sie leisten berufliche und lebenspraktische Bildung und eine Reihe von Dienstleistungen für Firmen, Betriebe, Verbände und private Einrichtungen.

Hans-Jürgen Berberich, der technische Leiter des Unternehmens, das über 800 behinderten Menschen Arbeit und sozialpädagogische Betreuung bietet, und Hausmeister Mathias Amann, beide Mitglieder der Kolpingsfamilie Landstuhl, führten die Gäste durch die Werkstätten und erläuterten die Arbeit des Integrationsbetriebes. Pe. Pedro, der in Brasilien mit dem Kolpingwerk auch soziale Projekte betreut, zeigte sich sehr beeindruckt, wie man in Rheinland-Pfalz Menschen mit Behinderungen fördert und ihnen ihren Ort in der Gesellschaft verschafft. Mit einem Besuch der Technischen Universität und des Betzenbergs in Kaiserslautern endet der Besuch, dem sicher weitere – und längere - im Rahmen der deutsch-brasilianischen Partnerschaft folgen werden.
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