Brasilien2 - Kolping DV Speyer

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„Wenn man Freud und Leid miteinander teilt, wächst man zusammen“
                                                                                                                                                       (Adolph Kolping)                  
          
Liebe Kolpinggeschwister,
          
das neue Jahr startete erneut weltweit unter dem Zeichen der Pandemie. Die Situation in Deutschland ist noch immer ernst, jedoch steht uns eine ausgezeichnete medizinische Versorgung und Impfstoffe reichlich zur Verfügung. In Brasilien, besonders in Nordbrasilien ist dies nicht der Fall.
          
Zu Neujahr erreichte uns zusätzlich ein Hilferuf aus der Kolpingsfamilie Axixá. Nicht nur das Corona-Virus sorgt für einen Ausnahmezustand, nunmehr seit Wochen regnet es im Norden von Brasilien pausenlos. Experten führen das auf eine ungewöhnlich starke Erwärmung des Atlantiks zurück. Der Klimawandel wird immer deutlicher.
          
Nach Angaben aus den letzten Tagen sind 58 Städte ganz oder teilweise in den Fluten versunken. Die Dunkelziffer wird höher sein. Wassermassen, Erdrutsche und Schlammlawinen zerstörten demnach große Teile der Infrastruktur. Das Land stehe derzeit vor einer seiner größten humanitären Krisen, so der Bischof von Teixeira de Freitas. "Sowas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Alte und schwangere Frauen mussten auf die Dächer klettern, um ihr Leben zu retten", so der Bischof weiter.
          
Wie so häufig trifft eine solche Katastrophe am meisten die Armen, die oft nur in Hütten leben, welche diese Wassermassen natürlich nicht standhalten. Wir alle kennen die Bilder aus dem Ahrtal letzten Sommer, sodass wir uns vorstellen können, wie es unseren Freunden in Brasilien aktuell ergehen muss.
         
Dass wir den Menschen und Kolpinggeschwistern im Ahrtal halfen und noch immer helfen, ist für uns selbstverständlich. Als weltweite Kolpinggemeinschaft ist es für uns auch selbstverständlich, dass wir unsere Freunde in Brasilien nicht im Stich lassen und sie unterstützen.
           
Kolping Brasil hat unmittelbar nach den Weihnachtstagen erste 60 Lebensmittelwarenkörbe bereitgestellt. Auch hat Kolping Brasil eine landesweite Kampagne („campanha de arrecadação“) zum Sammeln von Lebensmitteln und Kleidung gestartet. Die Mittel, welche Kolping Brasil aktuell zur Verfügung hat, reichen jedoch leider nicht ansatzweise aus.
          
Wir möchten nun speziell unseren Freunden in Tocantins, insbesondere in Axixá helfen und finanzielle Mittel für Lebensmittelwarenkörbe bereitstellen.
          
Zusätzlich zur Verteilung der Lebensmittelpakete, organisiert die Kolpingsfamilie Axixá Nahrungsmittel, um im Kolpinghaus für die Bedürftigen zu kochen und anschließend zu verteilen. So konnten bereits mehr als 160 fertige Essen ausgeliefert werden. Dieses Engagement möchten wir weiterhin am Leben erhalten und unterstützen, da die Helfenden der Aktion in Axixá selbst sehr wenig haben.
          
Die Not der Menschen und der Hunger sind groß. Wir bitten Euch ganz herzlich um Eure Unterstützung und Eure finanzielle Hilfe, damit wir weiterhelfen können. Spenden bitten wir auf unser Aktionskonto Brasilien zu überweisen. Im Namen unserer Freunde in Tocantins möchten wir Euch ganz herzlich Danke sagen für Eure Unterstützung.

Die Kolpingsfamilie Homburg-Zentral hat 500 Euro gespendet.
Der Rotary Club Kaiserslautern spendete sensationelle 5.000 Euro!
Vielen herzlichen Dank!
          
Herzliche Grüße und Treu Kolping!
          
          
Pfr. Michael Baldauf                      Diakon Andreas W. Stellmann                       Walter Rung
Diözesanpräses                               Stellv. Diözesanpräses                                     Leiter DFA „Eine Welt“
          
          
          
Bankverbindung:
         
Aktionskonto Brasilien
IBAN: DE63 5405 0220 0000 0652 43
BIC: MALADE51KLK
Kennwort: Katastrophenhilfe
           
                                      
                              
                      
              
       
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